Legasthenie und Dyskalkulie

EREL - "easy riding - easy learning" nach Wedenig/Schützinger

Wie könnte man besser Lernblockaden und Teilleistungsschwächen trainieren als mit viel Bewegung, viel Spaß und der Unterstützung unserer Pferde?
Das Training am und mit dem Pferd hilft den Kindern, den Lernstoff mit allen Sinnen zu erarbeiten und zu be-greifen. Lernen kann wieder Spaß machen und durch die Arbeit und den Umgang mit dem Pferd werden das Selbstvertrauen, die soziale Kompetenz aber auch die Basissinne geschult. Die Konzentrationsfähigkeit wird genauso gefördert wie die gesamte Koordinationsfähigkeit. Davon profitieren die Kinder sowohl in der Schule als auch im Alltag.

Warum mit und auf dem Pferd?

es ist sehr effektiv
man kann schneller Erfolge erzielen
bessere Aufnahme der ausgewählten Übungen
das Gelernte wird über einen längeren Zeitraum behalten
Zahlen und Buchstaben werden mit allen Sinnen und viel Spiel, Spaß und Bewegung erfahren
die Raum- und Mengenerfassung wird zum Kinderspiel
durch das stetig ansteigende Erfolgsgefühl des Kindes wächst das Selbstbewusstsein und die gesamte psychische Stabilität

und das Wichtigste: Ihr Kind hat Freude am Training!

Wie wird trainiert?

effiziente Spiele
gut ausgewählte Übungen
optische und akustische Teilleistungsschwächen werden trainiert
Raumlage und Körperschema werden erarbeitet
Das Kind lernt neue Lösungsansätze bezüglich seiner Lernschwäche kennen

Teilleistungsschwächen

Teilleistungsschwächen bzw. Teilleistungsstörungen sind Leistungsdefizite in begrenzten Teilbereichen wie Rechnen, Lesen, Rechtschreiben, Sprechen oder der Motorik, obwohl das Kind über eine hinreichende Intelligenz verfügt, ausreichend gefördert wird und körperlich und geistig gesund ist. Allerdings können diese betroffenen Kinder ihr Potential nicht ausschöpfen und es führt im schulischen Bereich zu Lernstörungen wie Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie).

LRS – Lese-Rechtschreib-Schwäche

Die LRS ist eine erworbene Schwäche, bei der die Ursachen im allgemeinen psychischer oder physischer Natur sind, familiäre Probleme, Lerndefizite, Minderbegabung usw. durch vermehrtes Symptomtraining kann man Abhilfe schaffen, wobei die Unterstützung im seelischen, emotionalen Bereich von Bedeutung ist.

Legasthenie und Dyskalkulie

Legasthenie ist eine Beeinträchtigung in der Entwicklung des Lesen- und Schreibenlernens. Es ist das Ergebnis von Teilleistungsschwächen der Wahrnehmung, der Motorik und/oder der sensorischen Integration. Legasthenie macht sich durch eine zeitweise Unaufmerksamkeit beim Lesen, Schreiben, Rechnen und beim Umgang mit Symbolen (Buchstaben/Zahlen) bemerkbar, aber auch durch differenzierte Sinneswahrnehmungen und in der Fehlersymptomatik.

Bei der Dyskalkulie liegt eine Beeinträchtigung der grundlegenden Rechenfertigkeiten vor – der Addition, der Subtraktion, der Multiplikation und der Division. Dieser Schwäche liegt nicht mangelndes Üben oder eine ungenügende Erklärung zugrunde. Auch hier liegt die Ursache oft in Teilleistungsschwächen.

Ein legasthenes Kind verarbeitet die Informationen im Gehirn anders als ein nicht-legasthenes Kind. Aus diesem Grund können unsere üblichen Lernsysteme (wie z.B. Frontalunterricht) bei einem legasthenen Kind nicht funktionieren und greifen.

Legastheniker sind intelligente - manchmal auch überdurchschnittlich intelligente - und aufgeweckte Menschen, deren Leistungen lediglich im Bereich der Schriftsprache hinter den Erwartungen zurück bleiben. Das bedeutendste kognitive Defizit ist die Phonologie, da Legastheniker Schwierigkeiten haben, die Lauteinheit der gesprochenen Sprache in eine abstrakte Form umzuwandeln. Meist treten noch visuelle Wahrnehmungsdefizite auf, sodass es zu Verwechslungen zwischen Buchstaben kommt (b/d, p/q, t/d usw).

Legasthenie wächst sich nicht aus und auch vermehrtes Üben führt nicht zum gewünschten Erfolg. Es handelt sich dabei um anlagebedingte und/oder durch äußere schädigende Einwirkungen entstandene Entwicklungsstörungen von Teilfunktionen des zentralen Nervensystems.
Diese Menschen brauchen Hilfe, um den Schriftspracherwerb systematisch nachzulernen.

Diverse Testverfahren helfen, die differenzierten Sinnesleistungen sehr genau festzulegen. Es wird ein Übungsprogramm zusammen gestellt, welches dem Kind helfen soll, den Schulalltag besser zu meistern.

Die Rechts-Links-Hirnintegration ist ein wichtiger Bestandteil beim Lernen. Es werden Techniken aus der Kinesiologie verwendet, die den Kindern Spaß machen, da viel Spiel und Bewegung dabei ist.
Legasthenie und Dyskalkulie ist nicht heilbar, aber man kann mit gezieltem und konsequentem Training eine enorme Verbesserung erzielen.

Kosten

 
10 Einheiten á 1,5 Stunden mit 4 Kindern € 300,-

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